Florian Dörstelmann, MdA, eröffnet sein Wahlkreisbüro am Rüdesheimer Platz

Am 17.02.2017 wurde das Wahlkreisbüro von Florian Dörstelmann, Abgeordneter für Wilmersdorf Süd und Schmargendorf, in der Landauer Straße 8 am Rüdesheimer Platz unter Teilnahme vieler Gäste aus dem Kiez und viel politischer Prominenz eröffnet. Für den Bezirk war Bürgermeister Reinhard Naumann ebenso wie die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Annegret Hansen, und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Constanze Röder, gekommen. Von der Bundesebene nahmen die Bundestagsabgeordneten Dr. Eva Högl, Mitte, Dr. Ute Finckh-Krämer, Steglitz-Zehlendorf, und Swen Schulz, Spandau, teil. Auch die Landesebene und das Berliner Abgeordnetenhaus waren mit den Abgeordneten Franziska Becker, Ülker Radziwill, Daniel Buchholz, Frank Jahnke und Staatssekretär Christian Gaebler, der den Wahlkreis bis zu seinem Wechsel in den Senat im Jahr 2011 selbst mehr als fünfzehn Jahre als Abgeordneter betreut hatte, prominent vertreten. Sein Nachfolger Florian Dörstelmann begrüßte in seiner Ansprache weiter auch herzlich die Vertreterinnen und Vertreter des Rüdi-Net, des Verbands der Kleingärtner, des Vereins der Berliner Künstlerkolonie und der Mieterinitiative Schlangenbader Straße, die sämtlich mit Vorstandsmitgliedern vertreten waren. Er betonte, dass er als der Abgeordnete für Wilmersdorf Süd und Schmargendorf eine wichtige Aufgabe darin sehe, die Interessen vor Ort zu bündeln und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den örtlichen Initiativen und Verbänden den Kiez mit seiner überragenden Lebensqualität so lebenswert zu erhalten. Das nun eröffnete Wahlkreisbüro solle als „Bürgerbüro“ den Menschen offen stehen für das politische Anliegen ebenso wie für Veranstaltungen und Ausstellungen. Künftig werde es neben regelmäßigen Bürgersprechstunden und Gesprächsrunden für die Gewerbetreibenden und alle politisch Interessierten auch Vernissagen und Lesungen geben. Bis zum 15.04.2017 sind dabei als Leihgabe von Herrmann Famulla, Mitglied der Berliner Künstlerkolonie, zunächst Werke von Frans Masereel in der „Landauer 8“ zu sehen. Ein echter Bürgertreff eben – im schönsten Wahlkreis der Stadt!

Anschlag auf den Weihnachtsmarkt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Was viele Menschen befürchtet haben, ist seit dem 19.12.2016 traurige Gewissheit: Auch Berlin ist im Visier von Terroristen. Bei einem hinterlistigen Anschlag sind zwölf unserer Mitmenschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden schwer verletzt. Eine solche Tat macht fassungslos. In Gedanken bin ich, wie Sie sicherlich auch, bei den Todesopfern und Verletzten sowie deren Angehörigen.

In diesen schweren Tagen haben viele Menschen Großes geleistet. Ich denke dabei unter anderem an die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr, Rettungssanitäter, Ärzte und zivile Helferinnen und Helfer. All ihnen gilt mein aufrichtiger Dank. Hoffen wir gemeinsam, dass sie die erlebten Bilder in Zukunft verarbeiten können.

Die Umstände der Tat sind noch nicht vollständig aufgeklärt, die Ermittlungen sind im vollen Gange. Der mutmaßliche Täter ist nicht mehr am Leben. Die Sicherheitsmaßnahmen innerhalb Berlins wurden massiv erhöht. Die Sicherheitskräfte tun alles, um die Einwohner unserer Stadt zu schützen.

Die Schandtat vom Montagabend war ein gezielter Angriff auf unsere Art zu leben – nämlich frei, weltoffen, tolerant und solidarisch. Wir müssen und werden der Versuchung widerstehen, Hass mit Hass und Gewalt mit Gegengewalt zu bekämpfen. Denn dadurch würden wir unsere Werte aufgeben. Aber wir werden auch nicht einfach zusehen, wie neue Taten vorbereitet werden und sich neuer Hass gegen die Menschen in unserer Stadt und in unserem Land richtet. Wir werden unsere Sicherheitskräfte stärken und die Täter, Ihre Unterstützer und ihre Strukturen bekämpfen.

In Berlin zeigt sich seit langer Zeit, dass Menschen unterschiedlicher Nationalitäten sowie unterschiedlichen Glaubens friedlich zusammenleben können. Dies hat auch der Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am 20. Dezember gezeigt, bei dem Christen, Juden und Muslime Seite an Seite um die Opfer getrauert haben.

Die Tat vom 19.12.2016 stellt ein dunkles Kapitel in der neueren Geschichte Berlins dar. Doch werfen wir einen Blick in Richtung unserer europäischen Freunde: Städte wie Paris, Brüssel, London und Madrid haben gezeigt, dass Terror nicht dazu führen muss, die eigene Identität aufzugeben. Berlin wird dies ebenfalls schaffen. Wir stehen zusammen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Florian Dörstelmann

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Wilmersdorf Süd und Schmargendorf,

ich möchte mich bei Ihnen sehr herzlich dafür bedanken, dass Sie mir am 18.09.2016 das Vertrauen geschenkt haben, indem Sie als mich als Ihren Abgeordneten für Wilmersdorf  Süd und Schmargendorf in das Berliner Abgeordnetenhaus direkt gewählt haben.

Ich werde mich für die Belange unseres Stadtteils mit größtem Einsatz engagieren und dabei stets den Kontakt zu Ihnen suchen. Im November 2016 wird mein Wahlkreisbüro eröffnet, das Ihnen und mir dann als Begegnungsstätte dienen wird.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Florian Dörstelmann

Bundesjustizminister Heiko Maas zu Gast in meinem Wahlkreis

Am 2. September 2016 sind bei hohem Medieninteresse zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürgern aus Wilmersdorf-Süd und Schmargendorf meiner Einladung in Blackmore’s Musikzimmer in der Warmbrunner Straße gefolgt, um mit Bundesjustizminister Heiko Maas über die Frage „Wie sicher ist unsere Freiheit – kann der Rechtsstaat die innere Sicherheit garantieren?“ im Rahmen meiner Veranstaltungsreihe „Wilmersdorfer Gespräche“ zu diskutieren. Gerade angesichts der aktuellen Diskussionen über die Flüchtlingssituation in Europa, über eine sich ausbreitende Gefahr durch organisierte Kriminalität und schließlich auch über die islamistischen Terrorangriffe in Frankreich, Belgien und Süddeutschland stellte sich zu Beginn die Frage nach der Garantie der inneren Sicherheit in Deutschland.

Die Innere Sicherheit gewährleisten – rechtsstaatlich und mit sozialer Kompetenz

Das Thema „Innere Sicherheit“ gehört zu den zentralen Feldern der Politik. So wundert es nicht, dass kurz vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus neue Diskussionen beginnen, wie in den kommenden fünf Jahren Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum und in ihren Wohnungen und am Arbeitsplatz vor Straftaten und Übergriffen geschützt werden können. Die ganz einfache Antwort gibt es dabei nicht. Fest steht aber, dass eine wachsende Stadt auch bei ihren Einrichtungen mitwachsen muss. Steigen die Einwohnerzahlen, müssen einerseits Schulen und Krankenhäuser ausgebaut andererseits aber auch der Personalbestand und die Ausstattung bei Polizei, Feuerwehr und Justiz erhöht werden. Wichtig ist dabei, dass dieses zusätzliche Personal auch wirklich in den Abschnitten und Rettungswachen und damit „auf der Straße ankommt“ und nicht etwa im Verwaltungsapparat „versickert“. Für Berlin bedeutet es ferner, dass auch an anderer Stelle Kapazitäten frei gemacht werden müssen für die eigentlichen Aufgaben der Polizei, nämlich den Schutz der Menschen in dieser Stadt. Dazu wird es erforderlich sein, mit dem Bund neu über die Verteilung der Lasten zu verhandeln, die Berlin im Sicherheitsbereich aufgrund seiner Hauptstadtfunktion zu tragen hat. Hier ist der Bund gefordert, deutlich mehr Unterstützung zu leisten als in der Vergangenheit.