Bericht: Lesung mit Elisabeth Herrmann

Am 18. April 2018 konnte ich zu meiner großen Freude die renommierte Schriftstellerin Elisabeth Herrmann bei mir im Bürgerbüro in der Landauer Straße 8 für eine Lesung begrüßen. Sie las unter anderem aus ihrem jüngst erschienenen Thriller „Zartbittertod“ vor.
Bevor Frau Herrmann mit der Lesung begann, führte ich mit ihr ein kleines Interview. So warf sie zuerst einen Blick auf ihre literarischen Anfänge zurück. Und die waren mitnichten einfach: Für ihren ersten Roman, Das Kindermädchen, fand sie lange keinen Verlag. Jedes neue Buch war erstmal ein Wagnis und sich einen Namen zu verschaffen, nicht leicht. Daher zog sie den Schluss, dass es zwar schön sei, sich mittlerweile als Spiegel-Bestseller-Autorin bezeichnen zu können, aber dass „Erfolg“ eben auch relativ ist.

Seit einigen Jahren kann Frau Herrmann aber vom Schreiben gut leben. Das ist ihr allein ob ihrer enormen Produktivität als Autorin von Thrillern, historischen Romanen, Jugendbüchern, Hörspielen und Drehbüchern zu gönnen!

Aus ihrer Anfangszeit und den Schwierigkeiten, die sie mit sich brachten, hat sich Elizabeth Herrmann aber auch einen wichtigen Vorsatz bewahrt, nämlich diejenigen zu unterstützen, die auf jede Hilfe dringend angewiesen sind. So verzichtete sie an diesem Abend auf jedes Honorar für die Lesung und bat die anwesenden Gäste stattdessen um eine Spende für die Berliner Tafel. Dies war ein Wunsch, dem viele Gäste und ich überaus gerne nachkamen. In der Bildergalerie anbei finden Sie ein Bild von der Spendenübergabe.

Nach der Lesung nahm sich Frau Herrmann Zeit für Ihre Fans, indem sie sich mit ihnen unterhielt und zahlreiche Bücher signierte.
Diese Lesung soll den Anfang einer Reihe gleichgelagerter Veranstaltungen markieren. Denn auch in Zukunft werde ich alles daransetzen, um kulturelle und, im Besonderen, literarische Abende im Bürgerbüro zu organisieren.

Ich hoffe, auch Sie sind beim nächsten Mal (wieder) dabei!

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Florian Dörstelmann